Die Erziehung einen Hundes ist ein gesamtheitlicher Prozess, das heißt, der Hund lernt nicht nur Kommandos zu befolgen. Sie erfahren, was Ihren Hund antreibt, Sie lernen sein Verhalten richtig zu interpretieren.

Hunde handeln immer nach ihren Instinkten, sind also niemals willentlich ungehorsam oder „böse“. Deshalb kann Hundeerziehung niemals neu erfunden werden, sie basiert immer auf instinktiven Verhalten von Hund/Wolf. Fehler entstehen oft durch Missverständnisse, in dem wir das Verhalten unserer Hunde nur aus menschlicher Sicht betrachten und durch Unsicherheit des Halters. Eine sichere und konsequente Führung des Hundes ist wichtig.

Der Hund benötigt eine andere Erziehung als ein Kind, Hunde leben seit jeher in Hierarchien. Diese Struktur gibt dem Hund Sicherheit. Auch in einem „Rudel“ mit seinen Menschen muß der Hund seinen Platz genau kennen. Er lernt eine gewaltfreie Unterordnung.

Bei der Erziehung des Hundes nutzen wir sein natürliches Verhalten „Fehler“ in richtiges Verhalten umzukehren. Die Erziehung erfolgt weitesgehend nonverbal, das heißt ohne viele Worte. Hunde können zwar den Tonfall unseren Worte einordnen, deren Sinn aber nicht verstehen.

Sie als Hundehalter lernen richtiges Verhalten als „Rudelchef“. Bei der Ausbildung ihres Hundes gibt es also immer zwei Lernende!

Erkennt Ihr Hund Sie als kompetenten, souveränen Rudelführer, wird er ihnen bedingungslos folgen.